Salman Rushdie: The Golden House

Das neuste Buch von Salman Rushdie ist vieles auf einmal: eine Ode an zwei Städte (NYC & Mumbai), eine bizarre Familientragödie, eine Parabel auf den im Feuer fiedelnden Kaiser Nero, eine Hommage an die Filmkunst, vor allem aber eine beinharte, scharfzüngige Abrechnung mit Donald Trump und der mit ihm einhergehenden Verrohung und Verdummung der Welt.
All dies und noch mehr findet man meisterhaft verwoben in “The Golden House”.
Rushdie bleibt einer der besten Geschichtenerzähler unserer Zeit. Ich bin begeistert.
Domus aurea – there is only the whirling movement of life.

März 2018

Thomas Mann: Erzählungen

Circa elf Jahre lang stand es in meinem Regal. Jetzt endlich kam ich dazu, dieses schöne Büchlein mit sechs Erzählungen und Novellen von Thomas Mann zu lesen, u.a. „Der Tod in Venedig“.
Am schönsten fand ich darin aber „Die vertauschten Köpfe“ und „Das Gesetz“. Ersteres – dem Untertitel nach eine indische Legende – zeigt, dass Mann in indischer Mythologie nicht weniger, oder sogar noch mehr bewandt war als Hermann Hesse. „Das Gesetz“ aber ist mit Abstand die amüsanteste und erfrischendste Darstellung der biblischen Exodus-Geschichte, die ich je gelesen habe. Ganz ohne Magie, rein naturalistisch und auf eine feinklingige Art herrlich blasphemisch geht es hier zu. Gar nicht gewusst, dass Mann so ein mutiger Satiriker war. Ich habe mehrmals laut gelacht, so herrlich unbeholfen und komisch (und dabei auch moralisch äußerst fragwürdig) ist die Gestalt des Mose bei Thomas Mann. Ich hatte meine Freude dran.

Jared Diamond: Guns, germs, and steel

Wahrhaft eines der besten Geschichtsbücher die ich je gelesen habe: Jared Diamond erklärt wie geografische Umstände (etwa die ungleiche Verteilung domestizierbarer Pflanzen und Tiere auf dem Erdball) die unterschiedliche Entwicklung verschiedener Zivilisationen verursachte.


Ein Beispiel:
Warum kolonialisierte Europa den amerikanischen Kontinent und nicht umgekehrt? Die Antwort liegt nicht in der unterschiedlichen Befähigung der Menschen verschiedener Erdteile. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass ein Mangel an domestizierbaren Spezies eben nicht so rasch zu Hochkulturen, Städten, Arbeitsteilung, Wissenschaft und Fortschritt führt. Faszinierend.

Die großen Epen

Hat zwar fünfzehn Jahre gedauert, aber nun habe ich doch endlich in Abständen alle fünf großen indoeuropäischen Epen des ersten vorchristlichen Jahrtausends verschlungen: Ilias, Odyssee, Mahabharata, Ramayana und Aeneis.

Kein bisschen staubig, sondern farbenfroh und blutig können es diese Geschichten frühester Zeit an ihrem Unterhaltungswert gemessen mit manch modernem Fantasy-Epos aufnehmen, haben damit sogar viel gemein. In Wortgewalt und historischer Bedeutung überstrahlen sie jene natürlich bei weitem.

Im Handeln und Streben jener unsterblichen Helden, von denen diese Geschichten uns berichten, offenbart sich zutiefst Menschliches. Achilles, Hektor, Odysseus, Rama, Ravana Arjuna, Yudhishthira und Aeneas – so heißen nur manche der Helden, deren Namen die Menschheit niemals vergisst. Trotz der leider zu männlichen Epen, blitzen da und dort auch faszinierende Frauengestalten auf, die in ihrer Art ganz unterschiedlich sind und das Spektrum von der weise abwägenden Königin zur Kriegeramazone abdecken: Dido, Camilla, Helena, Andromache, Penelope, Kunti, Madri, Sita und viele andere. Faszinierend auch wie ähnlich die drei griechisch/römischen den zwei indischen Epen sind. Die Einmischung der Götter, von Zeus bis Krishna, ist ein stets begleitendes Element. Mitunter wirken jene Unsterblichen in ihrem Handeln sogar menschlicher als die Sterblichen es tun.

Meine Lieblingsfigur all dieser Epen ist und bleibt aber der gewiefte Schalk und Schelm der Ramayana, der Affenkönig Hanuman, wie ihn von Westindien bis Bali wohl jedes Kind kennt. Was Homer, Vergil, Valmiki und jener namenlose Autor der Mahabharata hier geschaffen haben, wird noch viele Zeiten überdauern.

Kurzum, ihr alten Epen, es war mir eine Freude. Und sollte mir ein langes Leben beschert sein, so werde ich euch in hohem Alter bestimmt noch einmal zur Hand nehmen und erneut von jenen Heldentaten hören, die im Liede noch leben der kommenden Menschengeschlechter.

Januar 2019

Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

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Nach 1247 Seiten Schopenhauer ist man doch etwas erleichert, diese Reise endlich hinter sich gebracht zu haben. Doch der Weg lohnt. Wer meint, nach der Lektüre der beiden Preisschriften und der ach so beliebten Aphorismen zur Lebensweisheit schon ein vollständiges Bild des charmanten Griesgrams zu haben, der irrt. Dazu muss man doch zum Hauptwerk greifen – und die Welt als Welt als Wille und Vorstellung begreifen.

Die Polemik gegen Hegel ist herrlich. Die hämische Sicherheit, die Schopenhauer an den Tag legt, wenn er Atomtheorie und Newton’sche Optik als falsch hinstellen möchte, amüsiert sehr. Doch abgesehen dieser Amusements am Rande ist man doch immer frappiert von dieser Überdosis Pessimismus, die da aus allen Worten klingt. Ich hätte mir nicht gedacht, in so vielen Punkten radikal anderer Meinung zu sein, wie Arthur Schopenhauer. Er rückte mir mit jedem Wort ferner. Im Gegensatz dazu, begreife ich nun besser, welchen ungeheuren Schritt es für Nietzsche bedeutet hat, sich nach seiner Frühphase als Schopenhauer-Fan so radikal von dieser letzten, dunklen Blüte des deutschen Idealismus loszusagen und endlich der Erde treu zu bleiben. Andererseits bedarf es schon allerhand geistiger Verrenkung um Schopenhauer auf seinem Geheimgang über den Willen zum Ding an sich zu folgen. Wahrlich verschlungene Pfade.

Und doch gibt es auch viele Züge in seinem Denken, die begeistern und immer noch nachwirken sollten – etwa seine Rolle als einer der ersten Tierrechtler, der die Tore der Ethik auch für nichtmenschliche Zeitgenossen öffnete. Seiner diesseitsverneinenden Asketenphilosophie („Es gibt nur einen angeborenen Irrthum, und es ist der, daß wir dasind, um glücklich zu seyn.“) allerdings kann ich nur ablehnend gegenüberstehen und halte es mit Nietzsche: „Seit es Menschen gibt, hat der Mensch sich zu wenig gefreut.“Jedenfalls ist die Welt weder Wille noch Vorstellung sondern „atoms in the void and the forces that govern them.“ Viva Demokrit! Nach so viel feuchtem Dschungel tut der kalte Wind des Materialismus doch ungeheuer gut.

Und jetzt freu ich mich zur Abwechslung auf einen guten Roman.

Bob Dylan – Lyrics

Während man noch über den Literaturnobelpreisträger von 2019 streitet, bin ich eben mit dem Lesen der Lyrik des nämlichen Laureaten von 2016 fertig geworden. Wunderbar. Natürlich kennt jedermann Dylans bekannteste Texte, doch liest man sich chronologisch durch sämtliche „Lyrics“ eines halben Jahrhunderts hindurch – von 1962 bis 2012 – so tun sich da noch so viel mehr ungeahnte Welten, so viel mehr Abgründe und so viele unbekannte Schatztruhen auf. Welch Entwicklungen hat dieser Mensch zu Papier gebracht, welch schöne Momente, welch literarischen Reichtum… Die Wortgewalt mancher Balladen gleicht einem Wirbelsturm, der dich hinfortträgt. Manche Themen reiten perfekt auf den Wogen des Zeitgeists seiner wild durchlebten Jahrzehnte.

Ich hab es genossen; ein Jahr lang dieses schwere Buch auf meinem Lesepult liegen zu haben und morgens oder manchmal auch abends den ein oder anderen Text laut vor mich hin zu deklamieren – denn Lyrik muss man bitte immer laut lesen. So hab ich den den ganzen Bob Dylan laut gelesen. Mächtig Spaß hat das gemacht. Und hin und wieder ist man wirklich sehr gerührt. Es gibt nur zwei Künstler, die sowohl mit einem Oscar, als auch mit einem Nobelpreis für Literatur bedacht wurden. George Bernard Shaw ist der eine, Dylan der andere. Meiner Ansicht nach, haben beide beides hoch verdient. Und zum Abschluss noch eine der bekanntesten und schönsten Passagen:“

In the wild cathedral evening the rain unraveled tales
For the disrobed faceless forms of no position
Tolling for the tongues with no place to bring their thoughts
All down in taken-for-granted situations
Tolling for the searching ones on their speechless seeking trail
For the lonesome-hearted lovers with too personal a tale
And for each unharmful, gentle soul misplaced inside a jail
And we gazed upon the chimes of freedom flashing.“

À propos Meinungsfreiheit

Stellt euch vor, wir hätten kein Coronavirus, sondern wir würden in einem Land leben, dessen Boden mit Tretminen gespickt wäre – etwa weil diese von „bösen Mächten“ plötzlich über dem Erdboden verstreut wurden.

In diesem Land würde nun die Politik verbieten, nach draußen zu gehen. Es sei einfach zu gefährlich, sagen sie. Ein jeder Schritt berge Explosionsgefahr. Man müsse warten bis alle Minen entschärft sind. Das könne noch eine Weile dauern – aber so lange müsse man leider drinnen bleiben und Schulen und Geschäfte verschlossen halten. Klingt doch vernünftig – auch deshalb, weil einige die sich nicht darin gehalten hätten, inzwischen gestorben seien.

Nun gebe es aber Leute, die sagen: „So ein Blödsinn! Das ist alles Lüge!“, „Da sind doch gar keine Minen!“ Oder „Das tut doch gar nicht so weh, wenn die explodieren“. Es gebe Leute, die sagten: „Also ich gehe mit meinen Kindern noch ins Freie und andere sollten das auch tun.“ Und wenn man diese Leute dann kritisiere, so würden sie wohl sagen: „Ich habe ein Recht auf Meinungsfreiheit! Ich lass mir doch nicht den Mund verbieten. Ich habe das volle Recht nach draußen zu gehen und anderen zu sagen, dass sie das auch tun sollen. Ich habe ein Recht darauf zu behaupten, dass Tretminen nicht gefährlich sind!“

In etwa diese Situation haben wir jetzt. Nur dass die Tretminen unsichtbar sind. Sie sind auch viel kleiner und sie vermehren sich sogar recht schnell. Ein wesentlicher Unterschied ist auch, dass jeder, der hinausgeht nicht nur sich selbst gefährdet, sondern auch all seine Mitbewohner*innen oder Familienmitglieder und Mitarbeiter*innen.

In Zeiten, da die Wissenschaft einhellig und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gefahren eines Virus belegt, da Politiker*innen vieler Nationen in historischem Gleichklang dieselben Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung treffen, da in vielen Ländern sich schon Leichen türmen und somit auch jenen die nichts von Exponentialfunktionen verstehen bildhaft vergegenwärtigen, dass dies eine reale Gefahr ist – in solchen Zeiten öffentlich die Maßnahmen zum Schutz von Menschleben ins Lächerliche zu ziehen und offen dazu aufzurufen, nach draußen zu gehen, seine Kinder zum Spielplatz zu schicken, die Großeltern zu besuchen und ja den Behörden nicht zu glauben – das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit arger Fahrlässigkeit, Unverantwortlichkeit, Realitätsverweigerung und grobem, moralischem Fehlverhalten.

(Bild-Refernz: CC Reedhawk, own work)

Cervantes: Don Quijote

Im Jahr 2002 wurde eine Liste der besten belletristischen Werke aller Zeiten zusammengestellt. Über 100 Autoren aus 54 Ländern wurden damals gebeten, zehn Titel der ihrer Meinung nach „bedeutungsvollsten Bücher aller Zeiten“ zu nennen. Mit dabei unter anderem: Doris Lessing, Salman Rushdie, Nadine Gordimer, Wole Soyinka, Seamus Heaney, Carlos Fuentes, Norman Mailer, Siegfried Lenz, Hans Magnus Enzensberger, Christoph Hein, Herta Müller, Christa Wolf, Milan Kundera, Astrid Lindgren, etc.
Heraus kam eine lange Liste, an deren Spitze die am häufigsten genannten Werke thronen. Der einzige Autor, von dem sich gleich vier Werke auf der fertigen Liste wiederfinden, ist Fjodor Dostojewskij, dicht gefolgt von Shakespeare und Kafka mit jeweils drei Werken. Man findet aber auch etwa chinesische, indische oder nigerianische Werke von ungeahnter Schönheit. Seit Jahren nehme ich immer wieder diese Liste zu Hand, wenn ich auf der Suche nach dem nächsten Buch bin.

Den ersten Platz errang mit Abstand jenes Werk aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert, von dem gleich mehrere Literaten sagten: „Wenn es einen Roman gibt, den man vor seinem Tod noch lesen sollte, dann diesen. Die Rede ist von „El ingenioso hidalgo don Quijote de la Mancha“ von Miguel de Cervantes Saavedra.
Nun habe also auch ich die 1275 Seiten der deutschen Übersetzung mit Genuss gelesen – und ich bin hinreichend begeistert. Zwar mag es doch ein paar wenige Werke geben, an denen ich mich noch mehr erfreute (Ich denke an Dostojewskijs „Dämonen“ oder Rushdies „Midnight’s Children“), so ist der Spitzenplatz dieses kultigen Schelmenromans doch gerechtfertigt – weniger wegen der Story selbst, als aufgrund der überragenden Erzähltechnik, die mit ungeahntem, für seine Zeit revolutionären Charm, Witz und Twist daher galoppiert.

Die Art wie die Geschichte aus sich heraussteigt, sich selbst transzendiert und auch die Lesenden miteinbezieht ist bezaubernd. Wie der erste Teile des Romans selbst in die Geschichte hineinwirkt, im dessen zweiten Teil innerhalb der Erzählung existiert, gelesen und rezipiert wird, ist so absurd, dass es einfach nur wunderbar ist. Der Humor, der in aberwitzigen Wortwechseln zwischen Sancho Panza und seinem Herrn schlummert, ist unnachahmlich.

Oft fühlte ich mich beim Lesen freilich auch an jenes spätere Werk Diderots erinnert, „Jacques le fataliste et son maître“, das vieles aufgreift und wohl stark von Cervantes inspiriert wurde. Was im „Quijote“ jedoch viel stärker zum Ausdruck kommt, ist die ständige Dichotomie von Illusion und Wirklichkeit, die sein und unser Leben durchzieht. Was ist Schein und was ist Sein? Manche tun sich in der Unterscheidung eben leichter als es andere tun. Ob sie recht darin haben ist eine andere Frage. Und oftmals mag der Schein die nötige Motivation für das Sein liefern. Es lebe die Fiktion.

Auf ewig erfreue sich die menschliche Leserschaft künftiger Zeiten deshalb am zeitlosen Ritter von der traurigen Gestalt, an seinem klapprigen Gaul Rosinante und am sprichwortreichen Sancho Panza in all seiner Pracht und Herrlichkeit. Möge die Suche nach dem schemenhaft flüchtigen Traumbild der Dulcinea von Tobosa immer weiter gehen. Möge der Kampf gegen die Windmühlen nie enden. Viva Don Qujote de la Mancha!

Die große Verschwörung

Ich frage mich, auf welche Erklärung, all jene, die in den offiziellen Daten zu COVID-10 überall Betrug und Verschwörung wittern, eigentlich hinauswollen. Was ist ihr Narrativ um das derzeitige Weltgeschehen zu erklären. Am einleuchtendsten erscheint mir da schon, was uns öffentlich-rechtliche Medien, Regierungen und ein Gros der Wissenschaftler erzählen:

NARRATIV 1: Nach 100 Jahren gibt – wie so oft in der Menschheitsgeschichte wieder einmal eine ordentliche Pandemie. Und viele geben ihr bestes, sie zu besiegen. Die Ausganssperren etc. liefern erste Erfolge. Ein langer Weg liegt noch vor uns.Oder man hält es mit obengenannten „kritischen“ Geistern und entscheidet sich für

NARRATIV 2:Fast alle Regierungen (linke sowie rechte) der Erde, inklusive viele Medien, Wissenschaftler, unabhängige Institute etc, haben sich alle gemeinsam miteinander verschworen, um der Weltbevölkerung ein Märchen zu erzählen. Sie tun das, um ihre Macht zu festigen, um unbemerkt irgendwelche Agenden durchzupeitschen, um 5G Masten aufzustellen (Ich lach mich krumm.) oder um der Pharmaindustrie unter die Arme zu greifen. Zu diesem Zwecke lügen uns alle kollektiv an und der Niedergang der Wirtschaft wird als Kollateralschaden hingenommmen. Nur ein paar ganze schlaue, mutige, kritische Denker wagen es auf Facebook und Youtube auf diese gewältige Verschwörung hinzuweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sie sind die Helden unserer Zeit.

Das ist jetzt aber schon eine schwierige Entscheidung … Welches Narrativ soll ich nur glauben? Was würde Sherlock Holmes tun?

Über das Impfen

Vielleicht ist es wieder einmal an der Zeit, sich zu erinnern, wie unglaublich toll eine der wichtigsten medizinischen Errungenschaften der Menschheitsgeschichte ist. Kaum eine Innovation hat mehr Leben gerettet und verlängert. Ganze Krankheiten, Jahrhunderte alte Serienkiller des Mikrokosmos‘, wurden damit ausgerottet. Millionen Menschen haben sich im Lauf des letzten Jahrhunderts an einem langen Leben erfreuen können, die ohne diese Erfindung jung gestorben wären. Ich spreche natürlich vom Impfen.

Danke ihr Impfungen, dass ihr die Pocken ausgerottet habt. Danke ihr Impfungen, dass ihr Diphterie, Kinderlähmung, Mumps, Röteln, Masern und mehr weitgehend eingedämmt habt.Danke ihr Ärzte und Wissenschaftler, die ihr ständig daran forscht, mit neuen Impfstoffen unser Leben noch länger und gesünder zu machen.Danke, dass ihr allen neuen Präparaten rigoren Qualitätstests unterzieht.Und danke, dass ihr euch von der propagandistschen Verblendungsmaschinerie der Impfgegner-Lobby nicht unterkriegen lässt und weiter forscht.

Dass wir in Europa heute im Durschnitt 40 Jahre länger leben als vor 200 Jahren hat vor allem auch mit Impfungen zu tun.Impfungen – ich bin ein Fan von euch. Ich jubel euch zu. Ich bin begeistert. Und ich klatsche laut und lang für jene Wissenschaftler*innen, die nun eifrig am COVID-19 Impfstoff forschen und ihn auch hoffentlich bald finden werden. Und wenn er dann nach rigorosen, klinischen Test zur Verwendung freigegeben ist – wie werde ich mich da auf diese Spritze freuen. Und da so viele dies leider einfach nicht begreifen wollen und es ohne hohe Durchimpfungsrate einfach nichts bringt: Ja, ich stimme einer Impflicht zu. Schade, dass sie nötig sein wird. Aber leider ist die Menschheit nicht schlau genug. In Jahrhunderten wird man zurückblicken und sich für uns schämen.