Die Dreigroschenoper

Mit einem Ensemble von über vierzig Mitwirkenden, mit selbstentworfener, zweistöckiger Drehbühne im Dreiecksgrundriss, mit opulenten Kostümen, mit über zwanzig Songs, mit Chorgesang und Choreografien war die legendäre „Dreigroschenoper“ von Brecht und Weill wohl eines der aufwändigsten Stücke, das ich je auf die Bühne gebracht habe. Auf der Festungsarena Kufstein errichteten wir hierfür eigens ein Podest, darauf dann die riesige, mobile Bühne, deren Seiten Gefängnis, Pferdestall, Peachums Haus und die Rotlichtfenster des Bordells zeigten. Darüber ragte der Galgen für die Schlussszene in die Höhe. Richard Wieser spielte zu allen Liedern live am Klavier. Gunther Hölbl, Harald Rella, Brigitte Einkemmer, Susanne Anker, Herbert Oberhofer und viele andere spielten ihre Rollen mit Bravour. Selten kos-tete eine Inszenierung so viel Mühe. Im Nachhinein blicke ich aber auch mit sehr viel Stolz zurück auf unsere Dreigroschenoper-Zeit, deren Lieder mir immer noch in den Ohren klingen.

Die Bilder:

Die Broschüre:

Der Beitrag im Lokalfernsehen:

Die Presse:

Nach der gelungen Premiere an einem lauen Vorsommerabend und weiteren erfolgreichen Freilichtaufführungen zeigt das Stadttheater Kufstein Bert Brechts „Dreigroschenoper“ noch and folgenden Terminen […]. Mit über fünfzig Mitwirkenden wagte sich das Ensemble rund um Regisseur Klaus Reitberger an Brechts Kultstück aus den 20er Jahren, untermalt mit der unsterblichen Musik von Kurt Weill. Der Kulissenaufbau ist hervorragend gelungen, die Schauspieler hatten ihre Rollen und die schrägen Songs bestens einstudiert – und hinterließen bereits bei der Premiere ein begeisteres Publikum

Brigitte Eberharter, Tiroler Woche, Juni 2010

Das Casting:

Inszenierungen