Cyrano von Bergerac

Edmond Rostands Versdrama aus dem Jahre 1897 erzählt wohl eine der berührendsten und schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur. „Cyrano von Bergerac“ ist zugleich romantische Komödie und heroisches Heldenepos, die Geschichte einer großen Täuschung und eines unsterblichen Sehnens, ein Märchen von epischem Ausmaß basierend auf einer wahren Begebenheit. Spätestens seit der oscargekrönten Verfilmung mit Gérard Depardieu hat dieses Stück Weltruhm erlangt. Mit einem Ensemble von über vierzig Mitwirkenden wagte ich mich mit dem Stadttheater Kufstein im Sommer 2011 an dieses große Abenteuer. Wir spielten erneut in der Festungs-Arena Kufstein, jedoch gegenüber jenem Ort, wo sich die Bühne bei der „Dreigroschenoper“ befunden hatte. Zum ersten Mal kamen die großen Hintergrund-transparente unseres neuen Bühnenmeisters Steffen Weinert zum Einsatz. In den Hauptrollen brillierten Christoph Dolar, Varina Weinert und Stefan Bric, die ein mehr als dreißigköpfiges Ensemble anführten. Das Publikum war sichtlich gerührt und begeistert über unse-ren Einsatz. Schlachtenszenen, Bühnenelemente wie Häuser und Kutschen, strahlende Hintergrund-transparente und beeindruckende schauspielerische Leistungen zeichneten diese Produktion aus. Im fünften Akt hatte wohl kaum jemand keine Tränen in den Augen.

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