Hamlet 2025

Warum seid ihr hier?

Was ist’s, das ihr verlangt?

Was wollt ihr hörn?

Wenn’s ein Theater voller Weh und Wunder ist, dann sucht nicht weiter.

Denn ihr habt’s gefunden.

Forscht nach einer Auflistung der bedeutendsten und wirkmächtigsten Theaterstücke der Weltliteratur, so findet man „Hamlet“ meist an allererster Stelle. Shakespeares längste und legendärste Tragödie stand daher schon lange auf meiner „To Do“-Liste. Allerdings galt es, zuvor einen Hauptdarsteller und ein Ensemble zu finden, mit dem sich dieses schwierige Unterfangen erfolgreich durchführen ließe. In meinem ehemaligen Theaterschüler Dominik Bubalo, der schon mehrfach sein Können gezeigt hatte, fand ich schließlich einen geeigneten Hamlet, welcher das Ensemble – bestehend aus Routiniers und Routinierinnen des Stadttheater sowie aus blutjungen Schüler:innen – anführte. Die drei Stunden Spielzeit vergingen stets wie im Flug. Immer gelang es die Spannung zu halten. Besonders ins Gedächtnis geprägt haben sich mir das Spiel mit der Glühbirne; die beweglichen Bühnenelemente, auf die allerlei projiziert wurde, die Tanzchoreographie der Schauspieler:innen, die herrlich gelungene Fechtszene und die Interaktion mit dem Publikum. Auch die Totengräber-Szene glückte uns jedes Mal wieder. Auch die Geisterszenen – in denen Martin Heis einmal mehr als Projektion auftrat – waren packend und schön. Reizvoll war es auch im „Stück im Stück“ Hamlet und Faust aufeinandertreffen zu lassen.

Der Trailer:

William Shakespeares Hamlet ist das bekannteste, bedeutendste und meist zitierte Theaterstück der Weltliteratur. Nur selten wagen sich außerberufliche Theater-Ensembles an die Inszenierung dieses legendären Klassikers. Das Stadttheater Kufstein stellt sich der Herausforderung und zeigt die 425 Jahre alte Tragödie in neuem Kleid – mit zündenden Regie-Einfällen und einem Team, das junge Talente und viel Schauspielerfahrung in sich vereint.
Erleben Sie die alte Geschichte vom melancholischen Prinz Hamlet, der nach und nach die bittere Wahrheit über den Tod seines Vaters erkennt. Das Stück handelt von Rache und Verzweiflung, von Liebe und Verrat, von der Lust am Leben und der Sehnsucht nach dem Tod. Nichts ist, wie es scheint. Und selbst der Wahnsinn hat hier noch Methode. Etwas ist faul im Staate Dänemark. Ratlos irrlichtern die Charaktere über die Bühne und balancieren lachend und weinend auf einem schmalen Grat zwischen Sein und Nichtsein dem unvermeidlichen Ende entgegen. Der Rest ist Schweigen.

Die Bilder:

Die Broschüre:

Termine:

Premiere: Fr 7. Februar 2025
Weitere Aufführungen: So 9. / Sa 15. / Fr 21. / So 23. Februar und Sa 1. März

Beginn: sonntags um 18:00, sonst um 19:30

Tickets: https://reservation.ticketleo.com/event/30847/hamlet

Ensemble:

KÖNIG CLAUDIUS von Dänemark – Klaus Schneider
KÖNIGIN GERTRUD von Dänemark, Hamlets Mutter  – Barbara Dorfer
HAMLET, Sohn des vorigen und Neffe des gegenwärtigen Königs – Dominik Bubalo
OPHELIA, Tochter des Polonius  – Ella Raß
POLONIUS, Oberster Berater des dänischen Königs – Franz Osl
HORATIO, Hamlets Freundin und Studienkollegin  – Diana Strickner
LAERTES, Sohn des Polonius – Tin Godler
Ein TOTENGRÄBER & SCHIEDSRICHTER – Christopher Lang
Ein GEIST –  Martin Heis
Drei SCHAUSPIELER:INNEN – Klaus Reitberger, Maria Elisabeth Reitberger, Albin Winkler

Regie: Klaus Reitberger

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