Die „Geschlossene Gesellschaft“ – Sartres famoses Gedankenexperiment einer möglichen Hölle der psychologischen Abhängigkeit – war wohl eines der intensiveren Stücke, die ich im Laufe der Jahre auf die Bühne brachte. Psychoterror pur. Bei jeder Vorstellung hätte man eine Stecknadel fallen hören können – so konzentriert beobachtete das Publikum die Leidenden auf der Bühne. Zum ersten Mal durfte ich bei diesem Stück mit Gunther Hölbl zusammenarbeiten, dessen Spiel so viele meiner späteren Stücke bereichern sollte. Susanne Anker und Karin Lutz komplettierten das diabolische Trio, in welchem niemand ohne dunkle Geheimnisse ist. Ich selbst spielte die Nebelrolle des Teufelsknechts, trug weiße Kontaktlinsen und ließ mir die Zähne braun anmalen. Es war dies auch das allerletzte Stück, bei dem ich mit dem langjährigen Bühnenmeister des Stadttheaters, Bartl Widauer, zusammenarbeitete. Er besah sich die Bühne im Kulturhaus Kufstein, sah, dass sie gut war, und starb.



































